Die Geschichte der Allesschneider

Die Geschichte der Allesschneider

Die Geschichte der Allesschneider

Es war einmal der Wunsch der Menschen Wurst, Brot und alles andere was man so zerkleinern muss im Küchenhaushalt mit nur einem Gerät zu schneiden. Als erstes kommt einem da das Messer in den Sinn. Denn dieses ist ein wahrer Allrounder und wird schon seit Jahrtausenden genutzt.

Die Profi-Messer und zwar für jedes Lebensmittel ein individuell geschliffenes Messer, gibt auch schon seit vielen Jahrhunderten. Da heute aber alles auch elektrisch funktioniert, haben auch die sogenannten Allesschneider natürlich eine Geschichte.

Es handelt sich hierbei um Küchenschneidmaschinen, mit denen man alles Mögliche in hauchdünne, aber auch daumendicke und noch dickere Scheiben schneiden kann:

  • Brot
  • Käse
  • Wurst
  • Gemüse
  • Obst

Und zwar besser und einfacher, als mit einem herkömmlichen Messer, selbst wenn dieses für das Schneiden dieses speziellen Lebensmittels ausgelegt ist.

Handbetrieb mit scharfem Messer

Wo kaufe ich meine Brotschneidemaschine am besten?Wer schon etwas älter ist, der kann sich vielleicht noch daran erinnern, dass Mutter oder Großmutter das selbstgebackene, meist bis zu vier Pfund schwere Brotlaib gegen die Schürze gedrückt hielt und so Scheibe für Scheibe mit dem scharfen Messer geschnitten hat.

Das Stück Brot war allerdings damals nicht durchgehend von gleicher Stärke, meist sogar nur ein schmaler Keil, also dicker auf der einen Seite als auf der anderen. Gleiches galt für Wurst und Käse, wofür es in vielen Haushalten nicht mal ein spezielles oder separates Messer gab.

Handbetrieb mit Kurbel

Auf dem Weg hin zum elektrischen Betrieb der Allesschneider gab es noch einen sehr wichtigen Zwischenschritt, und zwar die Handkurbel-Allesschneider, die auch bald in den privaten Haushalten die Brot-, Wurst- und Käsemesser ablösten.

Ausschlaggebend, dass die Küchenschneider mit Handkurbelbetrieb überhaupt entwickelt werden konnten, war die Erfindung der Klinge mit Wellenschliff aus dem Jahr 1937 durch Franz Güde.

Auch in den 1960er Jahren kurbelten die Küchen-Allesschneider noch fleißig dank Kurbelbetrieb. Verschieden dicke Scheiben Brot, Käse oder Wurst damit geschnitten war ebenfalls möglich. Und auch so manches Gemüse oder Obst wurde so in gleichmäßige Scheiben geschnitten.

Derartige Allesschneider werden heute zwar nicht mehr hergestellt. Aber auf Flohmärkten findet man derartige nostalgische Küchenschneidemaschinen immer noch. Ganz günstig sind diese Geräte aber nicht, zum Teil aber noch betriebsbereit, ansonsten eine attraktive Deko für die Küchenarbeitsplatte.

Einfach schneiden mit Elektroantrieb

In den USA gab es die ersten elektrisch betriebenen Allesschneider schon in den 1960er Jahren. Erfinder war der Sohn deutscher Auswanderer, Otto Frederick Rohwedder. Er revolutionierte damals die Küchenarbeit und auch die Lebensmittelindustrie. Denn seine Erfindung fand natürlich auch Einzug in die weitere Automation der privaten Haushalte.

Mit den neu gewonnenen Techniken wuchs nämlich auch automatisch der Wunsch des Kunden nach perfekt geschnittenen und gleichmäßig dicken Scheiben Brot, Wurst und Käse.

Diese Technik nutzte natürlich auch die Lebensmittelindustrie, schnitt und verpackte das Brot, die Wurst und den Käse nun in gleichmäßige Scheiben.

Große Auswahl und große Sicherheit

Brotschneidermaschine mit der KindersicherungAllesschneider für die Küche gibt es heute von vielen Herstellern. Verwendet werden für die Herstellung verschiedene Materialien, sowohl Kunststoff, wie auch Vollmetall.

Die Geräte gelten als äußerst sicher, da sie einen sogenannten Totmannschalter haben bzw. muss man um den Allessschneider zwei Knöpfe drücken, um das Gerät in Gang zu setzen. Dies mögen einige Verbraucher zwar als umständlich empfinden. Doch hierdurch wird die Verletzungsgefahr deutlich verringert. Die Messer der Alleschneider sind superscharf und garantieren daher einen sauberen Schnitt.

Große Unterschiede gibt es bei den einzelnen Modellen hinsichtlich der Geräuschentwicklung. Doch einige laufen sehr ruhig und verbreiten ein typische Geräusch, das viele noch von „Omas Brotschneidemaschine“ kennen.